Holzpreise
Alle drei Jahre zeichnet der Prix Lignum den innovativen, hochwertigen und zukunftsweisenden Einsatz von Holz in Bauwerken, im Innenausbau, bei Möbeln oder künstlerischen Arbeiten aus. Die herausragenden Leistungen in der Verwendung von Holz sollen gefördert und bekannt gemacht werden.
An vorbildliche Solothurner Objekte, welche beim Prix Lignum eingereicht werden und welche durch ihre Gestaltung und Konstruktion überzeugen, verleiht die Pro Holz Solothurn jeweils am Feierabendtreff den Sonderpreis «Holz – SO stark!».
Preisverleihungen PRIX LIGNUM 2024
Die Lignum zeichnet drei Holzbauten und drei Schreinerarbeiten mit dem nationalen Prix Lignum 2024 aus. Ausführliche Angaben zu allen Objekten finden Sie unter www.prixlignum.ch
Nationale Gewinner Holzbauten
GOLD geht an die wiederverwendbaren Sportbauten von Kanton und Stadt Zürich. Sie bestehen aus flexibel einsetzbaren und sichtbar zusammengefügten Holzmodulen. SILBER erhalten zweigeschossige Holzzeilenbauten, welche die Wohnkolonie im Hard in Langenthal zur Siedlung Pappelhöfe ergänzen. Ihre knappen Grundrisse verkörpern die Tugenden des Einfachen. BRONZE geht an die Passerelle des Buissons in Bulle. Sie ist eine Neuinterpretation des Fachwerkbaus. Die geschwungene Form verleiht der Brücke Identität und schafft gleichzeitig genügend Platz bei Hochwasser.
Nationale Gewinner Schreinerarbeiten
GOLD geht an das Drei-Häuser-Hotel Caspar in Muri AG. Es beeindruckt mit seinem Veranstaltungssaal, der mit einem Puzzle aus 20’000 pyramidal geschnittenen, massiven Eichenholzelementen ausgekleidet ist. SILBER erhält das gesamtsanierte Haus 8 der Klinik Beverin in Cazis. Dessen raumtrennende Schrank- und Türfronten lassen viel Licht vom Innenhof in die Therapieräume. BRONZE geht an die in ein altes Volketswiler Bauernhaus eingebaute Küche Ater Culina. Gebaut aus mit Russ geschwärztem Fichtenholz bildet sie als zeitgenössische Einheit einen schönen Kontrast zur historischen Substanz.
Sonderpreis «Holz – SO stark!» 2024
2024 konkurrierten 24 Solothurner Holzobjekte um den Solothurner Holzpreis «Holz – SO stark! Prämiert wurden drei Gebäude. Das Mehrfamilienhaus der Bürgergemeinde Gretzenbach umfasst zehn Wohnungen und einen Dorfladen. Die dreieckig auskragende Balkonschicht und die filigrane Holzverkleidung verleihen dem Gebäude trotz seine Grösse Leichtigkeit. Das Wohnhaus im Dorfkern in Deitingen zeigt die Vielfalt und Schönheit einheimischer Rohstoffe. Helles Fichtenholz bildet einen schönen Kontrast zu geöltem Lärchenholz. Die Küche aus Walliser Granit mit Massivholzfronten aus Ulmenholz mit Nussbaumgriffen ist ein wahrer Blickfang. Der Forstwerkhof der Bürgergemeinde Solothurn besteht aus Holz aus den eigenen Wäldern des Forstbetriebs. Auch Holz mit Holzfehlern kam bewusst zum Einsatz: So sind die Verkleidungen aus Käferholz und der Parkett aus Braunkernesche gefertigt.
Preisverleihungen PRIX LIGNUM 2021
Die Lignum zeichnet drei Holzbauten mit dem nationalen Prix Lignum 2021 aus. GOLD geht an die Wohnüberbauung der Immobilien BS an der Maiengasse in Basel. Das V-förmige, dreistöckige Gebäude mit Innenhof der Esch Sintzel Architekten umfasst 39 Wohnungen und einen Doppelkindergarten. Es nimmt Bezug auf zu den in Basel einst verbreiteten Hinterhöfen mit Werkstätten und Schuppen. SILBER geht an das landwirtschaftliche Zentrum des Kantons St. Gallen in Salez. Beim langgestreckten Holzbau des Architekten Andy Senn bleibt Holz als konstruktives Element und als Stimmungsträger sichtbar. Einfache Mechanismen wie Schiebeläden, Klappfenster und Lüftungsklappen sowie Laubengänge und schattenspendende Bäume auf der Südseite sorgen für ein gutes Raumklima. BRONZE geht an die Aufstockung eines denkmalgeschützten Handwerkerhauses der Rapin Saiz Architekten in Vevey. Das zusätzliche Geschoss sowie die Verandas auf der Hofseite sind in traditionellem Ochsenblutrot gestrichen.
Ausführliche Angaben zu allen Objekten finden Sie unter www.prixlignum.ch
Nationale Gewinner 2021
Sonderpreis «Holz – SO stark!» 2021
2021 konkurrierten zwölf Solothurner Holzobjekte um den Sonderpreis «Holz – SO stark! Prämiert wurden drei Gebäude. Das auf dem Grundgeschoss aufgebaute «Alte Weinlager» in Nuglar beherbergt sechs aneinandergereihte loftartige Wohnungen. Dreischichtplatten und Beton, kombiniert mit einer expressiven Holzkonstruktion und einer leichten Glasfassade schaffen eine helle, stimmige Wohnatmosphäre. Das eingeschossige «Stöckli vom Ettershof» in Selzach ist aus 44 cm dicken Vollholzwänden ohne zusätzliche Dämmung, Folien, Klebstoffe oder metallische Verbindungen erbaut. Grosse Lauben auf der Südseite und raumhohe Fenster schaffen eine Verbindung zur umgebenden Landschaft. Die Schulhauserweiterung Obergerlafingen besteht aus fünf aneinandergereihten, in vorgefertigter Elementbauweise erstellen Schulzimmern. Nordlichter im Sägezahndach und grosse Glasfronten schaffen eine helle Lernumgebung.














